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Geschrieben von Paul Simmen   
Montag, 22. Februar 2010

Damen 1 / 14.02.2010

Glen Sutter

UHC Sierre : UH Gurmels 3:0

UHT Wilderswil-Interlaken : UH Gurmels 6:2

 

Am 14. Februar 2010 brachen wir in stark reduzierter Formation nach Frutigen auf, weil etliche Spielerinnen krankheitshalber etc ausfielen. Den Match gegen den UHC Sierre Challenge begannen wir dennoch konzentriert. Wir versuchten, uns nicht von der ungewohnt geringen Anzahl Spielerinnen beirren zu lassen und geduldig auf unsere Torchancen zu warten. Bis zur Pause tat sich auf beiden Seiten nicht viel, nach 20 Minuten stand es 0:0.
Doch anstatt nach der Pause einen Gang höher zu schalten, fiel unser Spiel völlig auseinander – zeitweise klappte gar nichts mehr, die Stürmer sahen keinen Ball mehr, die Verteidiger hatten zum Teil Schwierigkeiten den Ball nach vorne zu spielen und der Druck auf unsere Spielerinnen nahm enorm zu. So war es für die Walliserinnen schliesslich ein Leichtes, das erste Tor zu schiessen. Dieses Tor läutete den Anfang unserer Niederlage ein, denn trotz Umstellungen in den Linien gelang es uns auch im Folgenden nicht, Tore zu schiessen – im Gegenteil, der UHC Sierre konnte noch zum 3:0 erhöhen, bevor die Sirene das überaus enttäuschende Matchendresultat besiegelte.

Im zweiten Match wartete eine schwierige Aufgabe auf uns. Wollten wir weiter in der Tabelle vorne mitmischen, galt es unsere direkten Verfolger, den UHT Wilderswil-Interlaken zu schlagen. Wir begannen stark, vor Allem in der Abwehr. Wir liessen den Gegnern keinen Ball; vor unserem Tor wurden alle Bälle konsequent weggeräumt. Dies ging einige Zeit gut, denn wir zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nach zwei Unachtsamkeiten konnten die Wilderswilerinnen aber leider bis zur Pause auf 2:0 vorlegen.
Der Match war von vielen Unsportlichkeiten begleitet (was wir uns bei diesem Gegner zwar von früheren Spielen bereits gewohnt waren…) sie gipfelten aber in einem Timeout und der Vorverschiebung der Pause, weil unser Goalie plötzlich am Boden lag und keine Luft mehr bekam. Diese Zwangspause entfachte unseren Kampfgeist neu und auf die Goalie-(Ersatzgoalie?!)-Geschichte folgte postwendend die Antwort zum 2:1.
Für viel mehr reichte die Kraft dann aber leider doch nicht. Zum Schluss mussten wir uns trotz guter kämpferischer Leistung und einem starken Auftritt als Mannschaft gleich mit 6:2 geschlagen geben (nach einem wunderschönen Freistosstor unsererseits…^^), was jedoch, wie ich meine, nicht ganz der erbrachten Leistungen beider (!) Mannschaften entsprach.

Tore:
Glen Sutter #10
Fabienne Weibel #13

 
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